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Mai 2018   12322

April 2018  15715

 

BESUCHERSTATISTIK

2013 - 1949/13053 Besucher/Zugriffe

2014 - 4545/15360 Besucher/Zugriffe

2015 - 11556/14525 Besucher/Zugriffe

 

2016 - 8326/19441 Besucher/Zugriffe

 

2017 - 8736/33478 Besucher/Zugriffe 

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Steinreiches Waldviertel

 

"Steinreich" war das das Waldviertel schon immer, aber wer hat heute noch Kenntnis davon, dass ausser Graphit im Bereich Mühldorf und Braunkohle in Langau an der Grenze zu Böhmen, im Waldviertel noch andere Erze mit wenig Erfolg abgebaut wurden.

 

So gab es bereits im 13. Jahrhundert in der Nähe des Dürnhofes beim Stift Zwettl einen unbedeutenden Silberabbau, welcher wohl im 16. Jahrhundert mangels ertragreichen Abbaues entgültig eingestellt wurde.

 

Einen unbedeutenden Silberabbau gab es auch in der Herrschaft Kirchberg am Walde gegen Ende des 16. und anfangs des 17. Jahrhunderts im sogenannten Teufelsgraben zwischen Limbach und Hollenstein.

 

Noch einige andere unbedeutende Silberabbaustätten gab es in Lauterbach, Primmersdorf und in der Nähe von Hardegg.

 

(Reich mit Silbervorkommen war dagegen unser nördlicher Nachbar Böhmen gesegnet.)

 

So gibt es nördlich von Spitz am Arzberg einen angeblich zugeschütteten Stollen in dem nach unbewiesenen Quellen Eisenerz abgebaut wurde.

 

Laut einem Manuskript des Haus- und Hofarchives wurde 1456 einigen Bürgern von Stain im Gebiet von Dietmannsdorf die Schürfrechte zur Eröffnung eines Bergwerkes eingeräumt. Dieser Schürfstelle dürfte jedoch kein großer Erfolg beschieden gewesen sein, da sich später keine weitere Erwähnung dazu findet.

 

  Herzog Heinrich II von Bayern schenkte dem Kloster Zwettl drei Eisenberge in seinem Gute Krummau am Kamp, heute der Ort Eisenberg und die Streusiedlung Eisenbergeramt,  laut einer Urkunde des Stiftes Zwettl. Allzu erfolgreich dürfte aber auch diese Abbaustelle nicht gewesen sein. Außerdem dürfte hier eine Verwechslung vorliegen, den Herzog  Heinrich der II. von Bayern "Der Zänker" lebte bereits in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts.

 

 

Auch einige Mineralienfunde gab und gibt (siehe Foto Eisenkiesel) es heute noch im Waldviertel, die bedeutenste Abbaustelle ist die bekannte Amethystwelt in Maissau.

 

Mineralienfunde aus dem Waldviertel gibt es auch auf der

   Internetseite von Franz Benischek aus Heidenreichstein zu sehen.

 

www.heidenreichstein.eu

 

In der Kartause Aggsbach wurde ein Steinstadl eingerichtet. Hier können Mineralien der näheren und weiteren Umgebung besichtigt werden. Auch Führungen werden angeboten.

 

Aber wem ist bekannt, dass heute noch in der Wachau von Hobbygoldwäschern dieses edle Metall in geringfügigsten Mengen aus der Donau gewaschen wird. 

 

Ihr glaubt mir nicht ?

Ich habe dazu einen Fotobeweis und das ist kein Aprilscherz !