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Urpfarren

wurden die ersten großen Pfarren im Siedlungsgebiet des Waldviertels genannt.

 

   Für die heutigen Pfarrorte unserer Pfarre war Zwettl die zuständige Urpfarre bis 1783. Eine der größten und ältesten Pfarren des Waldviertels war jedoch Altpölla (am Polansteig) östlich von uns. Sie erstreckte sich einst von Wilhalms bis Salingstadt, von Kleingöpfritz, Windigsteig und Vitis über den Kamp bis nach Preinreichs, Eschenberg und Idolsberg. Aus ihr entwickelten sich im Laufe der Zeit 15 Pfarren, nämlich: Neupölla, Krumau, Franzen, Idolsberg, Edelbach, Großpoppen, Döllersheim, Großhaselbach, Allentsteig, Oberndorf, Echsenbach, Großglobnitz, Weissenalbern, Hirschbach und Salingstadt. Aus dieser grossen Ausdehnung der Pfarre ist es auch erklärbar, dass sie so grosse Zehente besass. Aus einem Zehentregister aus dem Jahre 1415 ist ersichtlich, das die Pfarre Altenpölla den Drittelzehent von 101 Ortschaften (Altenpölla nicht mitgerechnet) bezog.

   Ort und Pfarre Altpölla stammen ohne Zweifel aus dem 11. Jahrhundert. Einen Beweis für das hohe Alter von Pölla finden wir auch darin, dass schon 1138 eine Strasse von Pölla den Namen führte, nämlich der "Polansteig", der jene Strasse, welche von Zwettl über Friederbach nach Horn führte, und in der Beschreibung der Gebietsgrenze des Klosters Zwettl, das im Jahr 1138 gestiftet wurde, genannt wird, und dass dieser Polansteig in der Urkunde von 1148 in welcher Kaiser Konrad II dem Kloster Zwettl des Besitz eines Waldes bestätigte, ein den Umwohnern allbekannter Weg genannt wird. Diese Bezeichnung deutet an, dass sowohl die Strasse, als auch der Ort, von dem die Strasse ihren Namen hatte, schon lange bestanden haben müssen, und zugleich, dass Pölla schon damals nicht unbedeutend gewesen sein kann, da man danach eine so wichtige Verkehrsstrasse benannte.

 

Im jetzigen Pfarrbezirk Altpölla befinden sich die einstigen Güter Schauenstein (heute eine wieder vielbesuchte Ruine, mit einem herrlichen Ausblick über das Kamptal) und Tiefenbach und der schon um 1330 öde Ort Dobratendorf auch Dorpendorf geschrieben. 

 

Aus Geschichliche Beilagen der Diözese St. Pölten Band IV aus 1880.