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WALDVIERTLER HEIMAT

 

Zwischen Kamp und Thayastrande,

hügelauf und hügelab,

hingebreitet liegt die Landschaft,

die uns Gott zur Heimat gab.

 

 

 Wilder Tann mit Berg und Schluchten,

ward sie Nordwald einst genannt

und gemieden von den Menschen,

bis zu ihr der Siedler fand,

 

der mit Mut und Gottvertrauen

folgend seines Herren Ruf,

sich in schwerer Rodungsarbeit

eine neue Heimat schuf.

 

Mit der Säge, Axt und Spaten

ward dem Boden zugesetzt,

bis die karge Ackerkrume

ihre Früchte trug zuletzt.

 

Bis mit Feldern, Wald und Wiesen

gartengleich geziert das Land,

und - inmitten friedlich ruhend -

Haus an Haus der Weiler stand. 

 

Zeiten schwanden, Zeiten kamen,

Niedergang und Aufersteh`n,

Sonnenschein und Wetterbrausen

hat auch unser Land geseh´n.

 

Schwere Arbeit, hartes Leben

hat uns Menschen hier geprägt, 

doch wir lieben uns`re Heimat

ganz von Herzen unentwegt.

 

Treu im Glauben und verschworen

uns`rer schönen Heimaterde

woll`n wir uns`re Pfade wandeln,

daß ein neuer Frühling werde.

 

OSR Franz Eipeldauer