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Das Glück mit dem Pech,

Harze heilen viele Wunden

 

 

"An Vorrat an Fichten- und Lärchenpech muasst imma dahoam hobm", erzählte man sich früher. Und auch die "Thonnbladerl", die kleinen Harzbläschen am Stamm von Weißtannen, werden gerne für die Pechsalbe verwendet. Das Faulpech, das die Bäume bei Verletzungen bilden, wird das ganze Jahr über von den Rinden der Bäume gekratzt und gesammelt. Dieses Pech wurde früher auch "Waldweihrauch" genannt.

Die Pechsalbe zieht die Wunde zusammen und desinfiziert sie. Zudem wirkt sie besonders entzündungshemmend. Als Salbengrundlage wird heute Butterschmalz oder Olivenöl verwendet.

 

REZEPT: Pechsalbe

 

200m g Olivenöl

80 g Fichten- und Lärchenharz - 40 g Bienenwachs

Schafgarbe - Quendel

 

Das Olivenöl erwärmen und Harze und Kräuter zugeben. Olivenöl kann auch teilweise durch Johanniskrautöl ersetzt werden. Wenn sich die festen Teile der Harze aufgelöst haben, die unlöslichen Bestandteile abseihen und das Bienenwachs zugeben. Nochmals leicht erwärmen, bis sich das Wachs löst. In Glastiegel gießen, abkühlen lassen und zuschrauben. Die Pechsalbe hält gut zwei Jahre.

 

Verwendung: kleine Wunden, Schwielen, Gelenksentzündungen, Hautentzündungen, Nackenverspannungen, kalte Füße.