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 H o n i g

 

Im Volksmund werden dem Honig entzündungshemmende Wirkstoffe sowie die Stärkung des Immunsystems und des Herz-Kreislaufs-Systems nachgesagt. Im Haushalt wird das flüssige Gold gerne für die Verbesserung der Wundheilung verwendet. Aktuell ist die Studienlage aber noch nicht ausreichend, um eine eindeutige Wirkung bestätigen zu können. Gegen die Verwendung von Honig als Hausmittelchen bei Erkältungskrankheiten von Erwachsenen ist aber nichts einzuwenden. Die positive Wirkung könnte auch lediglich durch den guten Geschmack hervorgerufen werden. Das soll uns aber auch recht sein.

 

Wie entsteht Honig ?

Die fleißigen Bienchen sammeln Blütennektar, Pflanzensäfte und Honigtau und versetzen diese Bestandteile mit körpereigenen, enzymhaltigen Säften. Dadurch wird die Saccharose (=Rohr und Rübenzucker) in Inventzucker (enthält Trauben- und Fruchtzucker in gleichen Anteilen) umgewandelt und Stärke zu Maltose (=Malzucker) abgebaut. Diese Vorstufe wird in den Waben gespeichert und darf reifen. Mittels verschiedener Techniken, wie z.B. Schleudern, wird der Honig aus den Waben "geerntet".

 

Die "Sortenvielfalt" geht von Akazienhonig (klar bis hellgelb gefärbt, sehr mild schmeckend) bis hin zum Waldhonig (gelb- bis rotbraun gefärbt, würzig-herb schmeckend).